„In meiner Malerei suche ich nicht nach der Abbildung der Welt, sondern nach ihrer inneren Verwebung. Mein Weg der letzten Jahre beleuchtete dichte Erzählungen – in den ‚Liebesgeschichten‘ in denen ich die Fülle der Emotionen und die Üppigkeit der Natur in der Tradition des Phantastischen Realismus und Surrealismus erkundete. Es war eine Zeit des Sammelns, des Schichtens und des Staunens über die Komplexität des Lebens.

Mit meinem aktuellen Zyklus ‚Gut genug‘ hat sich mein Blick geklärt. Ich habe gelernt, dass die wahre Intensität oft in der Stille liegt. Der Minimalistische Surrealismus ist für mich kein Verzicht, sondern eine Befreiung. Ich nutze die präzise Technik der Ölmalerei heute, um Räume zu schaffen, die atmen.

Gut genug 2 – „Maskerade und Fassade“, 202510, 60 x 100 cm, oil on canvas, © Michael Pfeiffer
Minimalistischer Surrealismus – „Gut genug – Maskerade und Fassade“

Wo früher das Detail dominierte, herrscht heute die Essenz. Meine Figuren sind flüssige Übergänge (Liquid Aesthetics) zwischen Erde und Horizont. Wenn ich heute ein Werk zum Zyklus ‚Gut genug‘ male, dann ist es eine Einladung an den Betrachter, in die Weite zu blicken und festzustellen: Wir sind Teil eines großen, fließenden Ganzen.

Die Meisterschaft, die ich bei Arik Brauer an der Akademie der bildenen Künste in Wien erlernen durfte, ist das Fundament, auf dem ich heute die Reduktion wage. Es geht mir nicht mehr darum, alles zu sagen – sondern das Richtige mit der Kraft der Einfachheit auszudrücken.“ – Michael Pfeiffer, 2026


Mein künstlerischer Weg;

1989 – 1994 – Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste, Wien, Schüler in der Meisterklasse bei Prof. Arik Brauer

1991 – Einzelausstellung in der CA-Galerie im TZ, Wien, (Presse: Wiener Zeitung 1, Wiener Zeitung 2, Autorin: Dr. phil. Mag. art. Brigitte Borchhardt-Birbaumer)

1992 – Bühnenbilder für Freie Bühne Wieden, Topsy Küppers

2023 – ARTfair Innsbruck, Medien

2024 – (Medien: Wiener Bezirksblatt, Autor: Bernd Watzka)

2025 – August, Einzelausstellung in der Galerie „kunstraum damani“, Zollergasse 15, 1070 Wien mit dem Zyklus „Liebesgeschichten“

2025 – Oktober, Ausstellung „Geerdetes Denken“ zum art award 2025 der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Kunstsalon Schloss Schönbrunn, Urkunde – 5. Platz

2025 – November, Ausstellung „Das Wasser, das Du nicht trinken kannst, lass fließen“, Alte Schieberkammer, 1150 Wien


Michael Pfeiffer
Michael Pfeiffer (Foto © Thomas Distler)

contemporary fine art – zeitgenössicher Realismus

Michael Pfeiffer lebt und malt in Wien sowie in St. Margarethen im Burgenland.

Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs

Mitglied des Kunstkreis Purbach


Zeitmännchen, Michael Pfeiffer,

ad Zeitmännchen„: Das Zeitmännchen trat erstmals an einem dieser spannenden Grundwehrdiensttage in der Schreibstube einer Wiener Kaserne in Erscheinung. Zunächst in Zeichnungen, später wanderte es durch manch Ölbilder; besonders dann, wenn eines wieder einmal viel zu lange andauerte. Vielleicht als Mahnung – oder angedenk des raschen Reifens von Julchen „Einzweidrei, im Sauseschritt – läuft die Zeit; wir laufen mit.“ (© Wilhelm Busch, Hamburg, 1959).

Das Zeitmännchen ist eine metaphorische Figur, die Vergänglichkeit thematisiert.


Michael Pfeiffer – my artistic path:

“In my painting, I don’t seek to depict the world, but rather to explore it´s inner interconnectedness. My path over the past few years has involved dense narratives — in the ‘Love Stories’ — in which I explored the abundance of emotions and the lushness of nature in the tradition of Phantastic Realism and Surrealism. It was a time of collecting, layering, and marveling at the complexity of life.

With my current series, ‘Good Enough,’ my perspective has become clearer. I have learned that true intensity often lies in silence. For me, Minimalist Surrealism is not about renunciation, but liberation. Today, I use the precise technique of oil painting to create spaces that breathe.

Where detail once dominated, essence now reigns. My figures are fluid transitions (Liquid Aesthetics) between earth and horizon. When I create a work for the ‘Good Enough’ series today, it is an invitation to the viewer to step into the vastness…” To look and realize: We are part of a large, flowing whole.

The mastery I was privileged to learn from Arik Brauer at the Academy of Fine Arts in Vienna is the foundation upon which I now dare to embrace reduction. My aim is no longer to say everything – but to express what is right with the power of simplicity.” – Michael Pfeiffer, 2026

1985 – After years of drawing and watercolor painting, the first oil paintings are created…

1989 – 1994 – Studied painting at the Academy of Fine Arts, Vienna, Masterclass of Arik Brauer

1991 – Solo exhibition at the CA-Gallery in the TZ, Vienna (Press: Wiener Zeitung 1, Wiener Zeitung 2, Author: Dr. phil. Mag. art. Brigitte Borchhardt-Birbaumer)

1992 – Stage designs for the Free Stage Wieden, Topsy Küppers

2023 – ARTfair Innsbruck, Media

2024 – (Media: Wiener Bezirksblatt, Author: Bernd Watzka)

2025 – August, Solo exhibition at the Gallery „kunstraum damani“, Zollergasse 15, 1070 Wien, with the cycle „Love stories“

2025 – Oktober, exhibition „Geerdetes Denken“ to the art award 2025 of „Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs“, Kunstsalon Schloss Schönbrunn

2025 – November, exhibition „Wasser, das Du nicht trinken kannst, lass fließen“, Alte Schieberkammer, 1150 Wien

Michael Pfeiffer lives and paints in Vienna (austria) and in St. Margarethen, Burgenland (austria).


addendum: Werke, mit einem Punkt (🔴) versehen, sind nicht verfügbar.